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Grünes Wachstum: Weltbank benennt Edenhofer als Berater

16.01.2012 - Die Weltbank hat Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als Mitglied des Beraterstabs der Wissensplattform für Grünes Wachstum berufen (Green Growth Knowledge Platform). Diese ist ein gemeinsames Projekt mit dem Global Green Growth Institute, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), um Wissenslücken in Theorie und Praxis des grünen Wachstums aufzuspüren und anzupacken. Um Staaten beim Entwerfen und Umsetzen von Politik für eine grüne Wirtschaft zu unterstützen, vereint die Plattform führende Forscher und Praktiker aus der ganzen Welt. In Mexico City fand jetzt eine erste Konferenz statt.
Grünes Wachstum: Weltbank benennt Edenhofer als Berater

Ottmar Edenhofer. Foto: Marco Urban

„Grünes Wachstum ist nicht der fliegende Teppich, für den es manche halten“, sagt Edenhofer. „Es ist aber ein notwendiges Gegenstück zur internationalen Klimapolitik. Es kann den Weg zu einer nachhaltigen Weltwirtschaft ebnen helfen – denn der könnte steinig sein.“ Edenhofer ist Vize-Direktor des Potsdam-Instituts (PIK). Zusätzlich leitet er im Weltklimarat IPCC die Arbeitsgruppe zur Verringerung des Klimawandels und ist Direktor des Mercator Forschungs-Instituts für globale Gemeingüter und Klimawandel. An der Technischen Universität Berlin hat er eine Professur.

Die Plattform definiert grünes Wachstum als „das Fördern von Wirtschaftswachstum und Entwicklung, wobei sichergestellt wird, dass die Natur weiter die Ressourcen und Umweltleistungen bereit stellt, auf denen unser Wohlbefinden beruht. Es konzentriert sich auf die Synergien und Konflikte zwischen den ökologischen und ökonomischen Pfeilern nachhaltiger Entwicklung.“ Die kommenden fünf bis zehn Jahre bieten wichtige Chancen, so die Initiatoren, um Überlegungen zu ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit beispielsweise bei den immensen Investitionen beim Aufbau moderner Infrastruktur in Entwicklungsländern einzubringen.

 

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