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Potenziale erneuerbarer Energien: PIK-Chefökonom stellt Bericht des Weltklimarats vor

12.05.2011 – Fast 80 Prozent der weltweiten Energieversorgung könnten bis 2050 aus erneuerbaren Quellen kommen – wenn politische Maßnahmen dies unterstützen. Der Anteil erneuerbarer Energien im globalen Energiemix der Zukunft wird in den wissenschaftlichen Szenarien unterschiedlich beziffert. Aber eine umfassende Begutachtung durch den Weltklimarat IPCC – dessen zuständige Arbeitsgruppe Ottmar Edenhofer leitet, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung – zeigt das große Potenzial erneuerbarer Energien für die Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen und damit für eine Verringerung des menschgemachten Klimawandels.
Potenziale erneuerbarer Energien: PIK-Chefökonom stellt Bericht des Weltklimarats vor

11. Sitzung der Arbeitsgruppe III in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. (Foto: Benjamin Kriemann/IPCC)

Die Zusammenfassung dieses ‚Special Report on Renewable Energy Sources and Climate Change Mitigation`(SRREN) für politische Entscheidungsträger wurde diese Woche von Regierungsvertretern der IPCC-Mitgliedsstaaten in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angenommen. „Mit klarer Unterstützung durch die Energiepolitik und Klimapolitik können erneuerbare Energien substanziell zum Wohlergehen der Menschheit beitragen, indem sie auf nachhaltige Weise Energie bereit stellen und das Klima stabilisieren“, sagte Edenhofer. „Allerdings ist eine deutliche Ausweitung der Erneuerbaren technisch wie politisch eine große Herausforderung.“

Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundesforschungsministerin Annette Schavan werden bei der Präsentation des Berichts am 16. Mai in der Technischen Universität Berlin sprechen. Erwartet werden rund eintausend Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik. Alle Interessierten können sich für diese Veranstaltung anmelden.

 

Die Zusammenfassung des Berichts

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