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Humboldt-Stipendiat aus Berkeley forscht am PIK

25.2.2011 - Reisernten und Stromnachfrage - das sind zwei Themen, bei denen Max Auffhammer während seines Forschungsaufenthalts am PIK voran zu kommen hofft. Als Wirtschaftswissenschaftler beschäftigt er sich mit Ressourcen, dabei konzentriert er sich auf die Verteilungseffekte von Klimawandel. Auffhammer ist Professor an der Universtität von Kalifornien in Berkeley; er ist bekannt für zahlreiche bahnbrechende Beiträge zur Umweltforschung. Als Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung entschied er sich für das PIK, um hier von diesem Februar an ein Sabbatical zu verbringen. "Die Wahl fiel mir leicht, denn das PIK hat natürlich hohes Ansehen als weltweit führendes Institut in der Klimafolgenforschung", sagt Auffhammer. "Was mich anzog, das war die fächerübergreifende Arbeit hier."

Das Humboldt-Stipendium bedeutet in seinen Augen den Zugang zu einem weltweiten Netzwerk. "Es schafft eine akademische Verbindung zurück nach Deutschland, wie ich sie alleine kaum aufrecht erhalten könnte." Auffhammer ist in Hof/Saale geboren und hat dort auch sein Abitur gemacht. Heute hat er zwei Pässe, einen US-amerikanischen und einen deutschen. Aber "für mich wird Football immer noch mit einer elfköpfigen Mannschaft gespielt, Brot wird aus Roggen gemacht, und mit meinem zwei Jahre alten Sohn spreche ich Deutsch".

Derzeit arbeitet Auffhammer auch als Leitautor für den nächsten Bericht des Weltklimarats IPCC. Er wirkt mit am Kapitel zur Erkennung und Zuordnung beobachteter Folgen des Klimawandels, das koordiniert wird von Wolfgang Cramer, Leiter des PIK-Forschungsbereichs Erdsystemanalyse.

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