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Bauausstellung 2020: PIK berät Berliner Senat

09.02.2011 - Städtebauliche Antworten auf den Klimawandel werden eines der zentralen Themen der für das Jahr 2020 geplanten Internationalen Bauaustellung in Berlin sein. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist deshalb vom Senat in ein siebenköpfiges Expertenteam berufen worden, das Ideen entwickelt. Am 10. Februar wird der Soziologe an der ersten öffentlichen Diskussion mit Architekten und Aktivisten teilnehmen. „Die Städte zählen zu den größten Verursachern der Erderwärmung“, erklärt Reusswig. „Deshalb bieten sie auch die Chance, etwas gegen den Klimawandel zu tun.“
Bauausstellung 2020: PIK berät Berliner Senat

Hauptstadt, Raumstadt, Sofortstadt. Bild: IBA 2020 Berlin

Internationale Bauaustellungen, kurz IBA, bieten Musterlösungen zukunftsorientierter Architektur und Stadtplanung. „Genau das braucht die Klimapolitik heute“, sagt Reusswig. „Die großen Städte dieser Welt müssen parallel zu den internationalen Klimaverhandlungen selbst vorangehen.“ Dies gelte für die Vermeidung des Klimawandels genauso wie für die Anpassung an die Klimafolgen. Im Sommer 2011 wird das Expertenteam dem Senat seine Empfehlungen vorlegen.

Das Potsdam-Institut sieht die Bundeshauptstadt hier in einer besonderen Verantwortung. „Europäische Architekten und Stadtplaner bauen in China oder am Persischen Golf die klimaneutralen Städte der Zukunft“, sagt PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. „Berlin mit seinen großen Flächenreserven - darunter zwei ungenutzten Flugfeldern - kann mit der IBA 2020 das Schaufenster für die klimafreundliche Stadt der Zukunft bauen.“ Das PIK freue sich, hier seine Kompetenz einbringen zu können.

 

Einladung zum IBA-Studio am 10.2.2011, 19 Uhr, Flughafen Tempelhof

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