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„Unter zwei Grad“: Jahrestagung des Climate-Service-Center

21.01.2011 - Das Climate-Service-Center hat seine Jahrestagung unter den Titel „Unter zwei Grad“ gestellt. Der Kooperationspartner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) lässt an diesem Freitag in Leipzig zahlreiche Experten die Chancen erörtern, wie die Erderwärmung begrenzt werden kann. Zu den Teilnehmern zählt etwa Klaus Töpfer vom Institute for Advanced Sustainability Studies. Daniel Klingenfeld vom PIK spricht über „Fairness und Physik – Wege zum Zwei-Grad-Ziel“. Hierzu diskutiert er unter anderem mit Vertretern des Logistikonzerns Deutsche Post/DHL, des Autoherstellers Volvo und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.
„Unter zwei Grad“: Jahrestagung des Climate-Service-Center

Foto: M.Bührke / pixelio.de

„Ohne eine faire und umfassende Einbindung der großen Schwellenländer in eine Klimaschutz-Gesamtarchitektur noch in dieser Dekade gerät die Zwei-Grad-Leitplanke zum Ziel ohne Weg“, erklärt Klingenfeld. Das Ziel einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf zwei Grad über dem Niveau des vorindustriellen Zeitalters entspricht aus Sicht der Physik einem globalen Emissionsbudget für die kommenden Jahrzehnte. Dies erfordert eine faire Lastenteilung.

Der CSC stellt bei seiner Tagung vier Fragen in den Mittelpunkt: Welche Schritte muss die Politik unternehmen? Wie können Unternehmen umstrukturiert werden, um Emissionen zu vermeiden? Wie teuer ist das 2-Grad-Ziel für Wirtschaft und Gesellschaft, was kostet Nichtstun? Warum fällt es den Menschen so schwer, klimabewusst zu leben, obgleich sie die Konsequenzen kennen?

Hier das Tagungsprogramm im Internet

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