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„Beide Seiten profitieren“: Chinesisch-deutsche Sommerschule

29.8.2011 - Gemeinsam mit Klimaforschern aus Peking hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu einer Sommerschule in Berlin eingeladen. Im Mittelpunkt steht die Erforschung von Wassermanagement angesichts des Klimawandels – gerade in China ist dies in vielen Flussgebieten eine drängende Frage. Chinesischer Partner ist das National Climate Centre, die zentrale Forschungseinrichtung zu dem Thema. Mehr als 40 Studenten etwa von der chinesischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Nanjing, der Universität Frankfurt und der Bundeswehr Universität München nehmen von dieser Woche an zehn Tage lang teil.
„Beide Seiten profitieren“: Chinesisch-deutsche Sommerschule

Niedriger Pegel am Guanting-Stausee. Foto: PIK

„Beide Seiten profitieren“, sagt Frank Wechsung vom PIK, einer der Leiter des Projekts. „Wir testen unsere neuesten Klimamodelle in einer anderen Region – und unsere chinesischen Partner ergänzen ihre bisherigen Verfahren zur Computersimulation komplexer Naturprozesse mit deutschen Modellen.“ Die Zusammenarbeit eröffne zudem neue Einblicke in die Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel in China. „Wir verstehen besser die gesellschaftlichen Hintegründe des Wassermanagements, die entscheidend das Ausmaß von Klimafolgen bestimmen können“, so Wechsung.

Eine solche Zusammenarbeit über die Grenzen von politischen Systemen und nationalen Kulturen hinweg sei „auch in der heutigen globalisierten Welt keine Selbstverständlichkeit“, betont Wechsung. Sie sei vielmehr „Ausdruck gewachsenen Vertrauens.“ Seit Jahren arbeitet das PIK eng mit chinesischen Wissenschaftlern und Behörden in der Guanting-Flussregion zusammen. In diesem Frühjahr begann ein Projekt zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Fluss-Oasen entlang des auf weiten Strecken durch Wüstengebiete strömenden Tarim-Flusses (SuMaRiO).

 

Weblinks zum Guanting -Projekt hier und hier

Weblinks zum SuMaRiO-Projekt hier und hier

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