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Pakistan sucht Kooperation mit dem PIK

21.10.2010 - Das jüngst von einer Flutkatastrophe betroffene Pakistan sucht wissenschaftliche und technische Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Aus diesem Anlass hat die Regierung des Landes Jürgen Kropp, Leiter des Nord-Süd-Projekts am PIK, zu einer zweitägigen internationalen Konferenz zu Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung in Islamabad eingeladen. Kropp wird als ein Hauptredner bei der am 21. Oktober beginnenden Tagung auftreten und abschließend die Konferenzergebnisse für die Regierung zusammenfassen.
Pakistan sucht Kooperation mit dem PIK

Präsident Zardari spricht auf der abschließenden Sitzung der Konferenz in seiner Residenz in Islamabad. Sitzungsmitglieder: Jürgen Kropp, PIK, Umweltminister Afridi, Umweltstaatssekretär Malik, UNDP Landesdirektor Tanaka. Quelle: Government of Pakistan

Pakistans Ziel ist es, sich in der Klimaforschung und im Hinblick auf die Katastrophenprävention und -bewältigung besser aufzustellen. „Das PIK hat als wissenschaftliche Institution mit internationaler Reputation sehr gute Expertise. Wir haben methodische Konzepte und Modelle zu den Folgen des Klimawandels, die wir in Pakistan einbringen können“, sagt Jürgen Kropp.

Die von der UNO mitinitiierte interdisziplinäre Konferenz bringt Politiker, Wissenschaftler und internationale Organisationen zusammen, um Folgen und Risiken des Klimawandels zu diskutieren. Gleichzeitig sollen technische und finanzielle Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung in der Region ausgelotet werden.

Kropp sieht in der Zusammenarbeit mit Pakistan auch eine Art Klimaschutz von unten. „Wir müssen nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch vor Ort die Alternativen entwickeln“, sagt Kropp. „Es ist nicht ausreichend, Klimaforschung von oben zu betreiben, wenn wir den großen Ländern wie Indien, Pakistan oder Brasilien nicht konkrete Handreichungen geben, wie sie Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel und nachhaltige Entwicklung praktizieren können.“ In einem weiteren Sinne sei dies für Pakistan auch Sicherheitspolitik, denn es stabilisiere das Land, wenn es zu fairen Vereinbarungen komme, so der Forscher.


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