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Elinor Ostrom: „Es wäre dumm, auf die Politik zu warten“

01.07.2010 - Rund 1300 Interessierte verfolgten die 2. Climate Lecture an der Technischen Universität Berlin. Ein TV-Mitschnitt der Veranstaltung ist nun online abrufbar.
Elinor Ostrom: „Es wäre dumm, auf die Politik zu warten“

Elinor Ostrom, Nobelpreisträgerin 2009 für Wirtschaft. © TU-Pressestelle/Dahl

Die Politikwissenschaftlerin und Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom hat im Rahmen der 2. „Climate Lecture“ an der TU Berlin deutlich gemacht, dass die Fixierung auf ein globales Klimaschutzabkommen zu kurz greift. Die Lösung des Klimaproblems solle man nach ihrer Auffassung nicht allein Diplomaten überlassen, sondern auch die Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten von Bürgern, Gemeinden und Akteuren der nationalen Politik nutzen. Ostrom legte dar, wie dieser Ansatz das fruchtlose Entweder-Oder" von globaler und lokaler Verantwortung vermeiden kann.

Die komplette Veranstaltung ist jetzt im Internet unter http://www.tu-berlin.de/index.php?id=86058 abrufbar.

Eröffnet wurde die Climate Lecture durch TU-Präsident Jörg Steinbach. Die Laudatio hielt Ottmar Edenhofer, Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Seine Rede ist ebenfalls im Internet abrufbar.

Die Climate Lecture an der TU Berlin ist eine Vorlesungsreihe, die in Kooperation mit der Vattenfall Europe AG und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) stattfindet.

Webcasts und Dokumente zur Veranstaltung:

Climate Lecture 2010 im Rückblick: TV-Mitschnitt und Fotogalerie

Laudatio auf Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom von Prof. Ottmar Edenhofer

Biographie von Elinor Ostrom (PDF, 78,6 KB)

Webseite Climate Lecture

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