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Die Industrie- und Handelskammer Potsdam tritt der Klimaplattform bei

26.03.2010 - Am Mittwoch wurde auf dem Jahrestreffen der Klimaplattform in Potsdam die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam als Mitglied aufgenommen. Die IHK Potsdam wird am Projekt der Klimaplattform mitarbeiten, Brandenburg-Berlin als deutsche Modellregion für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der Klimaplattform wurde die Zielsetzung des stetig wachsenden gemeinnützigen Vereins darauf ausgerichtet, die wissenschaftliche Exzellenz in der Region Brandenburg-Berlin für die regionale Wirtschaft besser nutzbar zu machen.
Die Industrie- und Handelskammer Potsdam tritt der Klimaplattform bei

Manfred Stock (PIK, Vereinsvorsitzender) und Timothy Moss (IRS, Vorstandsmitglied) auf der Mitgliederversammlung der Klimaplattform. Foto: E. Gantz (GFZ)

Besonders für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses kann die Zusammenarbeit mit der IHK Potsdam neue Impulse geben. Neben der studentischen Unterstützung der praxisorientierten Forschung mittelständischer Unternehmen der Region kann den jungen Absolventen eine Zukunftsperspektive in Brandenburg geboten werden – ein Standortvorteil, der auch andere Unternehmen auf dem Umweltsektor zur Ansiedlung in Brandenburg anregen soll.

Die Klimaplattform vernetzt die wissenschaftliche Kompetenz der klimarelevanten Forschung in Brandenburg und Berlin. Auch die Freie Universität Berlin wurde am Mittwoch aufgenommen. Damit zählt der gemeinnützige Verein 23 Mitglieder. Auf zahlreichen Veranstaltungen wie dem Potsdamer Climate Cafe im Mai letzten Jahres und den ersten beiden Stationen der Tour de Brandenburg in Uckermark-Barnim und Teltow-Fläming wurde deutlich, dass die lokalen Akteure viel zu wenig über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region wissen. Das hat bislang die Entwicklung von Anpassungsstrategien verzögert. Die Klimaplattform will als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis die in Brandenburg und Berlin vorhandenen Kompetenzen zum Vorteil von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nutzen und die Kommunikation zwischen den Akteuren fördern und begleiten.

Hintergrundinformationen:

Die „Klimaplattform – Forschungsplattform zum Klimawandel“ ist ein im Februar 2009 gegründeter, gemeinnütziger Verein bestehend aus 23 Brandenburger und Berliner Universitäten, Forschungsinstituten, Einrichtungen und Verbänden, die Klima- und Umweltveränderungen und ihre Folgen sowie mögliche Anwendungen für die Praxis erforschen. Ziel ist es, die Forschungsexpertise in Brandenburg und Berlin besser zu vernetzen, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu bilden. Die Koordinierungsstelle der Klimaplattform wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg unterstützt.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam ist die Selbstverwaltungsorganisation der gewerblichen Wirtschaft in Nord- und Westbrandenburg. Sie hat 72.000 Mitgliedsbetriebe und bildet damit die Wirtschaftsstruktur der Region sehr breit ab. Die IHK Potsdam ist Träger der landesweit agierenden EnergieTechnologieInitiative (ETI) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, aber auch verschiedenster EU-Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und regenerative Energien. Mit ihrer Mitgliedschaft in der Klimaplattform will die IHK Potsdam aktiv den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft befördern und zur Implementierung einer Modellregion zur Klimaanpassung beitragen.

Kontakt:

Dr. Christine Bounama und Dr. Markus Schwab
Koordinierungsstelle Klimaplattform
Tel.: 0331 288 26 59 (CB) und 0331 288 10 16 (MS)
E-Mail: koordination@klimaplattform.de
Web: www.klimaplattform.de

Torsten Stehr
Industrie- und Handelskammer Potsdam
Tel.: 0331 278 60
E-Mail: stehr@potsdam.ihk.de
Web: www.potsdam.ihk24.de

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