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„PIK-Tyndall-Gipfel“ in Potsdam

Aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren und die bestehende Kooperation zu prüfen – dies war das Ziel des „PIK-Tyndall-Gipfels“, der vom 14. bis 15. September 2004 in Potsdam stattfand und an dem 25 Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Tyndall Centre for Climate Change Research teilnahmen.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die Entwicklung eines „Community Integrated Assessment System“ sowie eines „Adaptation and Mitigation Management“. In naher Zukunft sollen folgende Themen gemeinsam behandelt werden: Dynamische ökonomische Modellierung, Einschätzung des Films „The Day After Tomorrow“, Bereitstellung eines Arbeitspapiers zur Modellkopplung in Hinblick auf ein grenzüberschreitendes distributives und modulares „Integriertes Abschätzungssystem“ (CIAS), „Adaptationmanagement“ im Bereich des Küstenschutzes und Multiagentenmodellierung.

Der wissenschaftliche Austausch soll durch Besuche zu den Jahressymposien der Institute – „ToPIK Days“ und „Tyndall Assembly“ – intensiviert werden. Die wissenschaftliche Koordination wird durch Heike Zimmermann-Timm, PIK, und Alex Haxeltine, Tyndall Centre for Climate Change Research, unterstützt.

Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Tyndall Centre for Climate Change Research, hat die europäische Perspektive beider Institute gestärkt. Dies schließt eine gemeinsame wissenschaftliche Entwicklung auf Instituts- und Länderebene ein. Die Erforschung globaler Umweltveränderungen ist eine umfassende Aufgabe, die nicht von einer Institution oder einem Land alleine bearbeitet werden kann. Daher bedarf es einer integrierenden Wissenschaftsform – eine Chance für beide Institute, die bereits einen interdisziplinären Ansatz in ihrer Forschung verfolgen.

Kontakt:
PD Dr. Heike Zimmermann-Timm, heike.zimmermann-timm@pik-potsdam.de


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