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SPECIAL: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

Foto Schellnhuber erhält Blue Planet PreisDer weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde. Mehr...

Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber

Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber

14.06.2017 - Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker Schellnhuber die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung, und das einflussreiche Konzept der Kippelemente entwickelt.

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„Mit dieser Entscheidung endet das amerikanische Jahrhundert“ – das PIK und der Trump-Effekt

„Mit dieser Entscheidung endet das amerikanische Jahrhundert“ – das PIK und der Trump-Effekt

09.06.2017 - US-Präsident Donald Trump hat vergangene Woche angekündigt, aus dem Klima-Abkommen von Paris auszusteigen. Dieser Schritt löste weltweit nicht nur eine Welle der Empörung aus, sondern führte auch zu einem regelrechten Ansturm auf die Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, die diese Entscheidung einordnen konnten und die Bedeutung des Pariser Abkommens und der USA für den Klimaschutz bewerteten.

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Schellnhuber über Trump: „Sich in den Schützengräben der Vergangenheit verstecken anstatt die Zukunft aufzubauen“

Schellnhuber über Trump: „Sich in den Schützengräben der Vergangenheit verstecken anstatt die Zukunft aufzubauen“

US-Präsident Trump hat bekanntgegeben, dass er aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen will. „Es wird den globalen Klimafortschritt nicht wesentlich beeinträchtigen, wenn die USA das Pariser Abkommen verlassen, aber es wird der amerikanischen Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen schaden“, kommentiert Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen und Vorsitzender des Spitzenberatergremiums für Dekarbonisierungspfade der Europäischen Kommission. „China und Europa sind bereits weltweit führend auf dem Weg zur grünen Entwicklung und werden ihre Position stärken, wenn die USA auf Landesniveau zurückkehren. Innovative Staaten wie Kalifornien, die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, werden sich jedoch weiterhin für den Klimaschutz einsetzen. Trumps Leute in Washington verstecken sich in den Schützengräben der Vergangenheit anstatt die Zukunft aufzubauen. Sie erkennen nicht, dass die Klimakriege vorbei sind, während das Rennen um einen nachhaltigen Wohlstand läuft."

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Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

31.5.2017 - Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur isoliert voneinander und lokal betrachtet. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun auf der Basis von mehr als 600 Forschungsarbeiten der letzten 30 Jahre die möglichen Klimafolgen auf Störungen im Wald umfassend untersucht. Veröffentlicht im Fachjournal Nature Climate Change zeigen ihre Ergebnisse, dass in Zukunft mit zunehmenden Risiken für Wälder zu rechnen ist.

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Klimaforscher beim Kirchentag

Klimaforscher beim Kirchentag

24.05.2017 - Beim Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg wird auch eine Reihe von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mitwirken. "Der reformatorische Aufbruch vor 500 Jahren war ein Ausbruch aus alten Gewohnheiten. Wie brechen wir heute auf, mutig, kreativ und mit Kraft, um Herausforderungen wie Klimakrise, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Friedenskrise zu begegnen?", heißt es in der Ankündigung des Großereignisses anlässlich des Jubiläums von Martin Luthers Thesenanschlag. Mehr als 100.000 Besucher werden bei dem Treffen am Himmelfahrtswochenende erwartet.

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Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

18.05.2017 - Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, welche zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.

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Vernetzung und Fortbildung: PhD-Day am PIK

Vernetzung und Fortbildung: PhD-Day am PIK

10/05/2017 – Ein ganzer Tag, um sich vernetzen, Erfahrungen zu teilen und sich in verschiedenen wissenschaftsbezogenen Bereichen zu üben: Die Doktoranden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hatten auf ihrer jährlich organisierten Konferenz die Gelegenheit, über ihre Arbeit zu diskutieren und sich auszutauschen. Neue Promovierende hatten die Möglichkeit, ihren Kollegen ihre Arbeit vorzustellen. Daneben ging es unter anderem um Themen wie Kommunikation, Zeitmanagement, Foliengestaltung und Präsentationstechniken. Derzeit arbeiten 73 junge Wissenschaftler aus 18 Ländern in allen vier Forschungsbereichen des PIK an ihrer Promotion.

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