Sie sind hier: Startseite Aktuelles

Aktuelles

SPECIAL: IPCC Bericht zu 1,5°C: Beispiellose Transformation erforderlich um Klimaziele zu erreichen

Foto: Arktisches Meereis. NASA/Kathryn HansenDen Klimawandel auf 1,5°C zu begrenzen erfordert schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft, zeigt ein neuer Bericht des Weltklimarats IPCC. 21 Autoren aus 40 Ländern haben an der umfassenden Analyse des Intergovernmental Panel on Climate Change gearbeitet, darunter Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als einer der Leitautoren für das Schlüsselkapitel über Minderungspfade. Der Sonderbericht über die globale Erwärmung von 1,5°C wird als wissenschaftlicher Beitrag eine wichtige Rolle spielen auf dem nächten UN-Klimagipfel im Dezember im polnischen Kattowitz. Erstellt wurde der Bericht auf Einladung der UN-Klimarahmenkonvention nach der Einigung auf das historische Pariser Abkommen im Jahr 2015. Mehr...

Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen

Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen

16.07.2018 - Während Gesundheitssysteme, sauberes Wasser und Bildung in vielen Teilen der Welt eine Selbstverständlichkeit sind, haben Millionen von Menschen immer noch keinen ausreichenden Zugang zu diesen grundlegenden öffentlichen Gütern. CO2-Preise könnten allerdings erhebliche finanzielle Mittel für die von den Vereinten Nationen festgelegten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bereitstellen, das zeigt ein Team von Wissenschaftlern nun auf. Gleichzeitig könnten CO2-Preise einen zentralen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C bis zum Ende des Jahrhunderts leisten.

Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen - Mehr…

Potsdamer Expertise in deutscher Kohlekommission

Potsdamer Expertise in deutscher Kohlekommission

13.07.2018 – In der Kohlekommission der Bundesregierung ist Expertise aus Potsdam gefragt. An diesem Freitag hielt der Chef-Ökonom und designierte neue Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, in der Expertenrunde einen Vortrag. Dabei ging es um die Möglichkeiten einer raschen Reduzierung von Treibhausgasen im deutschen Energiesystem zur Stabilisierung unseres Klimas. Der amtierende PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber ist Mitglied ‚Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘, wie das Gremium offiziell heißt, und wird über deren Ergebnis Ende des Jahres mit entscheiden.

Potsdamer Expertise in deutscher Kohlekommission - Mehr…

Neuer Bericht "Die Welt im Jahr 2050": Experten für nachhaltige Entwicklung treffen sich in New York

Neuer Bericht "Die Welt im Jahr 2050": Experten für nachhaltige Entwicklung treffen sich in New York

10.07.2018 - Von Bildung und Gesundheit über verantwortungsvollen Konsum, ein dekarbonisiertes Energiesystem, Landwirtschaft, nachhaltige Städte und Digitalisierung - sechs Transformationen sind notwendig, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen, so ein neuer Bericht führender Experten. Der neue Bericht der Initiative „The World in 2050 (TWI2050)“, der diese Woche auf dem „High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF)“ in New York veröffentlicht wurde, beschreibt die entscheidenden Veränderungen, die notwendig sind, um die Welt in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Mehr als 60 Autoren und 20 Organisationen waren an dem Bericht beteiligt, darunter Johan Rockström, gegenwärtig Direktor des Stockholm Resilience Centre und designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), sowie PIK-Wissenschaftler Elmar Kriegler, Hermann Lotze-Campen und Alexander Popp.

Neuer Bericht "Die Welt im Jahr 2050": Experten für nachhaltige Entwicklung treffen sich in New York - Mehr…

Hitze in Kalifornien und starke Regenfälle in Japan

Hitze in Kalifornien und starke Regenfälle in Japan

09.07.2018 - Derzeit kämpft Kalifornien mit starker Hitze während in Japan heftige Regenfälle auftreten. Dazu ein Kommentar von Stefan Rahmstorf, Forschungsbereichsleiter Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor an der Universität Potsdam.

Hitze in Kalifornien und starke Regenfälle in Japan - Mehr…

 "Wissenschaftliche Grundlage für das Pariser Abkommen": Laudatio von UNFCCC-Chefin Espinosa für Klimaökonom Edenhofer

"Wissenschaftliche Grundlage für das Pariser Abkommen": Laudatio von UNFCCC-Chefin Espinosa für Klimaökonom Edenhofer

05.07.2018 - Für seine herausragenden Beiträge zur Bewältigung der Klimakrise wurde Ottmar Edenhofer mit dem Romano-Guardini-Preis der Katholischen Akademie Bayern ausgezeichnet. Als Chef-Ökonom und designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie Gründungsdirektor des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC) habe Edenhofer sowohl die Forschung voran gebracht als auch in vielfacher Weise die Politik beraten, hieß es in der Begründung - mithin Exzellenz und Relevanz bewiesen. Der Preis wurde in einer feierlichen Zeremonie in München in Anwesenheit von mehr als 200 hochrangigen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Religion überreicht.

"Wissenschaftliche Grundlage für das Pariser Abkommen": Laudatio von UNFCCC-Chefin Espinosa für Klimaökonom Edenhofer - Mehr…

Sauberer Strom ist nicht genug: Mehr Klimaschutz in Industrie, Verkehr und Gebäuden für Pariser Ziele nötig

Sauberer Strom ist nicht genug: Mehr Klimaschutz in Industrie, Verkehr und Gebäuden für Pariser Ziele nötig

25.06.2018 - Kohle versus Wind- und Solarenergie – die Debatte über die Pariser Klimaziele dreht sich oft um die Stromversorgung. Doch selbst in einer Welt strenger Klimapolitik und sauberer Stromerzeugung könnte die verbleibende Nutzung fossiler Brennstoffe in der Industrie, dem Verkehr und im Wärmesektor noch genügend CO2-Emissionen verursachen, um die von der internationalen Gemeinschaft vereinbarten Klimaziele zu gefährden. Das hat jetzt ein internationales Forscherteam ermittelt. Die in Nature Climate Change veröffentlichte Studie ist die erste, die sich speziell auf die fossilen Rest-Emissionen jener Sektoren konzentriert, die nicht so leicht dekarbonisiert werden können wie die Stromerzeugung.

Sauberer Strom ist nicht genug: Mehr Klimaschutz in Industrie, Verkehr und Gebäuden für Pariser Ziele nötig - Mehr…

Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben könnten Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren

Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben könnten Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren

20.6.2018 - Entwaldung, Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust, Stickstoffverluste - die heutige landwirtschaftliche Futtermittelproduktion für Rinder, Schweine und Hühner hat enorme Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Eine landlose Produktion von Futtermitteln könnte dazu beitragen, die kritischen Auswirkungen in der landwirtschaftlichen Lebensmittelversorgungskette zu mildern. Proteinreiche Mikroben aus dem Industrielabor werden in Zukunft voraussichtlich mehr und mehr traditionelles Kraftfutter ersetzen. Eine neue Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde, untersucht erstmals auf globaler Ebene das wirtschaftliche und ökologische Potenzial dieses Eiweißfutter-Ersatzes für Schweine, Rinder und Hühner in der Landwirtschaft. Würden nur 2 Prozent des Viehfutters durch Mikroben ersetzt, könnten bereits 5 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen, der globalen Ackerfläche und der globalen Stickstoffverluste in der Landwirtschaft vermieden werden.

Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben könnten Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren - Mehr…

Artikelaktionen