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SPECIAL: Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen 
Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die Zunahme der Eisausdehnung damals steht in starkem Gegensatz zu den bisherigen Annahmen. Tatsächlich war es das Schrumpfen selbst, welches das Schrumpfen beendete: Entlastet vom Gewicht des Eises hob sich die Erdkruste, dadurch schob sich das Eis wieder vom Landesinneren in Richtung Meer. Dieser Mechanismus ist allerdings viel zu langsam, um einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels durch den möglichen Eisverlust in der Westantarktis in naher Zukunft zu verhindern. Nur eine schnelle Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen kann dies leisten. Mehr...

US-Botschafter diskutiert das Paris-Abkommen mit Klimaforschern

US-Botschafter diskutiert das Paris-Abkommen mit Klimaforschern

14.1.2016 - Der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, hat diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung besucht, um über die Konsequenzen des jüngsten UN-Gipfels von Paris zu diskutieren. Nach einem Treffen hinter verschlossenen Türen mit PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber hielt der hochrangige Gast eine Rede vor Forschern und Studenten. Sowohl der Botschafter als auch der PIK-Direktor betonten, wie dringlich es ist, jetzt Fortschritte auf dem Weg zu tatsächlichen Stabilisierung des Klimas zu erzielen.

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Menschgemachter Klimawandel unterdrückt die nächste Eiszeit

Menschgemachter Klimawandel unterdrückt die nächste Eiszeit

13.01.2016 - Der Mensch ist zu einer geologischen Kraft geworden, die den Beginn der nächsten Eiszeit unterdrücken kann – das zeigt eine Studie, die jetzt im renommierten Fachmagazin Nature veröffentlicht wird. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben den Code der Eiszeiten geknackt und in dem Verhältnis von Sonneneinstrahlung auf die Erde und CO2-Konzentration in der Atmosphäre den Schlüssel gefunden, um die letzten acht Eiszyklen der Erdgeschichte zu erklären. Gleichzeitig machen ihre Ergebnisse deutlich, dass schon eine moderate Störung des natürlichen Kohlenstoffhaushalts des Planeten durch den Menschen die nächste Eiszeit um 100.000 Jahre verschieben könnte.

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Klimamakroskop: neue Software für künftige Forschung

Klimamakroskop: neue Software für künftige Forschung

23.12.2015 - Wissenschaftler um Jonathan Donges vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben eine neue open source Software entwickelt, die auf der Programmiersprache Python basiert und mit der Klimaveränderungen und andere Netzwerke mit großen Datenmengen analysiert werden können.

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Historisches Klimaabkommen: „Der Geist von Paris hat das Gespenst von Kopenhagen bezwungen“

Historisches Klimaabkommen: „Der Geist von Paris hat das Gespenst von Kopenhagen bezwungen“

14.12.2015 - 195 Länder weltweit haben auf der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris ein bahnbrechendes Klima-Abkommen beschlossen. Leitende Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung waren aktiv beteiligt an dem historischen Treffen, das die Welt auf einen Kurs bringt, um den Klimawandel auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb weniger Jahrzehnte auf netto Null zu senken. Auch wenn es eine enorme Herausforderung sein wird, dieses Abkommen umzusetzen, so kommt damit doch zum ersten Mal überhaupt eine Stabilisierung des Weltklimas in Reichweite - und damit eine Begrenzung von Risiken wie Wetterextremen und Meeresspiegelanstieg. Es ist der Beginn, nicht das Ende, eines Prozesses. Dieser erfordert, dass jetzt rasch politische Maßnahmen ergriffen werden, die den Zielen des Klima-Abkommens gerecht werden.

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Kalt, heiß oder trocken: Anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

Kalt, heiß oder trocken: Anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

11.12.2015 - Die Abnahme der Sturmaktivität in Europa, Russland, China und weiten Teilen der USA kann sich auf dortige Wetterextreme auswirken – Kälte im Winter, Hitze und Trockenheit im Sommer. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die beobachteten Änderungen der Sturmaktivität stehen vermutlich im Zusammenhang mit anderen Änderungen in der atmosphärischen Dynamik, wie etwa dem Jetstream – einem Band starker Höhenwinde um die nördliche Hemisphäre.

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Nobelpreisträger und Schellnhuber treffen den französischen Präsidenten

Nobelpreisträger und Schellnhuber treffen den französischen Präsidenten

07.12.2015 - Mehr als 70 Nobelpreisträger warnen vor den Folgen des Klimawandels. Sie unterstützen eine Erklärung, die heute dem französischen Präsidenten François Hollande im Élysée-Palast übergeben wurde von den Physik-Nobelpreisträgern Serge Haroche und Claude Cohen-Tannoudji, gemeinsam mit Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). "Die Nationen der Welt müssen die Chance der UN‐Klimakonferenz in Paris nutzen und entschlossen handeln, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen", heißt es in der Mainau Deklaration zum Klimawandel, die im Juli aus dem 65sten Lindauer Nobelpreisträgertreffen auf der Insel Mainau/Bodensee hervorging.

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Potsdam trifft China

Potsdam trifft China

04.12.2015 - China ist ein wichtiger Akteur bei den laufenden Klimaverhandlungen, da es einerseits zu den Ländern mit den meisten CO2-Emissionen gehört, andererseits aber auch massiv von Klimaveränderungen betroffen sein könnte. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet auf verschiedenen Ebenen mit chinesischen Partnern zusammen – so kommen immer wieder chinesische Delegationen ans PIK und Wissenschaftler reisen nach China.

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