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SPECIAL: Auf dem Weg in die "Heißzeit"? Planet könnte kritische Schwelle überschreiten

Auf dem Weg in die Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4°C bis 5°C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10m bis 60m, so die Veröffentlichung. Der Übergang zu einer emissionsfreien Weltwirtschaft müsse deshalb deutlich beschleunigt werden, argumentieren die Autoren. Mehr...

 Global Solutions Summit in Berlin

Global Solutions Summit in Berlin

05.06.2018 - Mehr als 1.100 Politikexperten aus aller Welt sind kürzlich zum Global Solutions Summit in Berlin zusammengekommen. Schwerpunkt der Konferenz waren Schlüsselthemen im Kontext der nächsten G20-Gipfel in Argentinien und Japan. Neben offiziellen Delegierten der T20, zusammengesetzt aus Think Tanks der G20-Länder, nahmen unter anderem Nobelpreisträger und hochrangige Redner aus der Politik wie Bundeskanzlerin Angela Merkel an dem Treffen von Denkfabriken, Politik, Wirtschaft und NGOs teil.

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Hitze und Unwetter in Deutschland

Hitze und Unwetter in Deutschland

01.06.2018 - Deutschland befindet sich bereits mitten im Klimawandel - das sagt Fred Hattermann aus dem Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im "PIK-Statement".

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Chinesische Fluten überschwemmen die US-Wirtschaft: Klimaschäden und Handelsketten

Chinesische Fluten überschwemmen die US-Wirtschaft: Klimaschäden und Handelsketten

28.5.2018 - Weltweit könnten zunehmende Fluss-Überschwemmungen zu regionalen Produktionsausfällen führen, verursacht durch die globale Erwärmung. Das würde nicht nur lokale Volkswirtschaften in der ganzen Welt beeinträchtigen – die Auswirkungen würden sich weiter durch das globale Handels- und Liefernetzwerk ausbreiten, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Es ist die erste Arbeit, die diesen Netzwerkeffekt im globalen Maßstab mit einem neuen, dynamisch-ökonomischen Modell abschätzt. Die Studie zeigt, dass Fluss-Überschwemmungen in China ohne weitere Anpassung innerhalb der nächsten 20 Jahre um 80 Prozent zunehmen könnten, und dies wiederum auch mit wirtschaftlichen Ausfällen für die EU- und US-Industrie einhergehen würde. Die US-Wirtschaft könnte durch ihre unausgeglichene Handelsbilanz mit China hier besonders anfällig sein. Die Ergebnisse legen nahe, dass entgegen der derzeit verhandelten Strafzölle von US-Präsident Donald Trump gegen China und die EU der Ausbau stärkerer, ausgeglichener Handelsbeziehungen die bessere Strategie wäre, um wirtschaftliche Verluste durch zunehmende Wetterextreme abzufedern.

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„Vom Papst zu Rate gezogen“: Katholische Akademie Bayern ehrt Klima-Ökonom Edenhofer

„Vom Papst zu Rate gezogen“: Katholische Akademie Bayern ehrt Klima-Ökonom Edenhofer

16.05.2018 - Die Katholische Akademie Bayern ehrt den Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer mit ihrem Romano Guardini Preis. „Als Wirtschaftswissenschaftler von Rang, als engagierter Politik-Berater und als öffentlicher Mahner weist Ottmar Edenhofer immer wieder auf den Klimawandel als eines der drängendsten Probleme unserer Erde hin und schlägt konkrete Lösungen vor“, erklärte die Akademie. „Nicht zuletzt Papst Franziskus hat für seine Enzyklika Laudato Si´ Ottmar Edenhofer mehrfach und intensiv zu Rate gezogen. Beider Überzeugung nach sind Umweltzerstörung und Armut eng miteinander verzahnte Probleme, die in der ‚Sorge für unser gemeinsames Haus‘ nur gemeinsam zu lösen sind.“ Edenhofer ist Chef-Ökonom und ab Herbst Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört; außerdem ist er Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor an der Technischen Universität Berlin (TUB).

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PIK Expertinnen und Experten bei der Klimakonferenz in Bonn

PIK Expertinnen und Experten bei der Klimakonferenz in Bonn

11.05.2018 - Im Vorfeld der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Katowice (Polen) trafen sich rund 3000 Experten und Beobachter in Bonn, um über die Umsetzung des Pariser Abkommens zu beraten, das 2020 in Kraft treten soll. Zwei Kernpunkte dieser Zwischentagung waren die Weiterentwicklung des Regelwerks des Pariser Abkommens und die erste persönliche Phase des Talanoa-Dialogs, der letztes Jahr auf der COP23 eingeführt wurde. Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nahmen an den zahlreichen Sitzungen und Präsentationen in Bonn teil.

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Klimarisiken für die Finanzwirtschaft: neuer Bericht von Banken, UN und Wissenschaft

Klimarisiken für die Finanzwirtschaft: neuer Bericht von Banken, UN und Wissenschaft

Zusammen haben 16 Banken, die Vereinten Nationen, Wirtschaftsberater und Wissenschaftler erste Leitlinien erarbeitet, die dem Finanzsektor helfen sollen klimabezogene Risiken und Chancen besser zu erkennen. Der gemeinsam veröffentlichte Bericht "Extending our horizons" basiert auf ökonomischen Szenarien des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), des International Institute for Applied Systems Analyses (IIASA) und der Internationalen Energieagentur (IEA). Die innovative Methodologie soll Banken dabei unterstützen die bahnbrechenden Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) des Financial Stability Boards (FSB) umzusetzen. Im Fokus stehen dabei die Veränderungen, die durch einen Wandel zur kohlenstoffarmen Wirtschaft entstehen. Ein zweiter Bericht mit Blick auf die Folgen des Klimawandels für die Wirtschaft ist für Juni dieses Jahres geplant.

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Girls'Day: PIK öffnet Türen und neue Perspektiven für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

Girls'Day: PIK öffnet Türen und neue Perspektiven für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

26.04.2018 - Beim Zukunft-Mädchentag ‚Girls’Day' hatten Schülerinnen aus Berlin und Brandenburg in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Karriereperspektiven in der Wissenschaft kennen zu lernen. Von ihrer Forschung zum Klimawandel und der Arbeit als Forscherin am PIK berichteten Levke Caesar und Christina Roolfs den 19 Schülerinnen. Initiiert wurde der Aktionstag, um Mädchen und jungen Frauen neue, mathematisch-naturwissenschaftliche Karriereperspektiven zu eröffnen.

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