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SPECIAL: Mit einem "Carbon Law"
Emissionen bis 2050 auf Netto-Null bringen

Foto Carbon LawAngesichts der Kluft zwischen wissenschaftlich basierten Zielen zur Emissionsreduktion einerseits und den nationalen Selbstverpflichtungen zur Klimastabilisierung andererseits haben jetzt internationale Experten in der hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschrift ‚Science‘ einen Fahrplan weg von Kohle und Öl vorgelegt. Mit diesem könnten die CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts unter dem Strich auf Null reduziert werden – orientiert an einem „Carbon Law“ der Halbierung der Emissionen aus fossilen Brennstoffen alle zehn Jahre. Mehr...

Planetaren Grenzen: Internationale Konferenz in Berlin

Planetaren Grenzen: Internationale Konferenz in Berlin

Unter dem Titel “Making the Planetary Boundaries Concept Work” diskutieren diese Woche in Berlin mehr als 400 Wissenschaftler und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Konzept der Planetaren Grenzen. Die Belastung der Umwelt nimmt weltweit rapide zu, mit steigenden Risiken für die nachhaltige Entwicklung. Um kommenden Generationen ein Leben in Würde und Frieden zu ermöglichen, sollte die Menschheit innerhalb jenes sicheren Bereiches operieren, der durch die Planetaren Grenzen umschrieben wird. Zu den Hauptrednern der Konferenz gehören Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Henrich Bottermann, sowie Johan Rockström, Direktor des Stockholm Resilience Centre.

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„March for Science“ – gegen den Angriff auf die Aufklärung

„March for Science“ – gegen den Angriff auf die Aufklärung

19.04.2017 - Als „Angriff auf die Aufklärung“ hat der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, den postfaktischen Populismus in einem Gastbeitrag für die führende Wochenzeitung „Zeit“ bezeichnet. In mehr als 500 Städten weltweit findet am 22. April der „March for Science“ statt – Demonstrationen für die Wissenschaft. Schellnhuber unterstützt die Aktionen in Deutschland. Auch andere Forscher des PIK sind mit dabei, eine ganze Reihe von ihnen hat sich bereits im Vorfeld zu Wort gemeldet.

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Energiewende: Anfahrtskosten konventioneller Kraftwerke steigen nur moderat

Energiewende: Anfahrtskosten konventioneller Kraftwerke steigen nur moderat

05.04.2017 - Die Anfahrtskosten konventioneller Kraftwerke werden durch die Energiewende zwar steigen, insgesamt aber auf einem relativ niedrigen Niveau bleiben. Das zeigt eine neue Studie von Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die jetzt im Fachjournal Nature Energy veröffentlicht wurde. Bevor Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerke Strom erzeugen können, müssen sie auf eine gewisse Mindestleistung hochgefahren werden - dies verursacht brennstoff- und abnutzungsbedingte Kosten.

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Vertrauen statt Hass: Wenn Menschen einander kennen, ist Kooperation wahrscheinlicher als Konflikt

Vertrauen statt Hass: Wenn Menschen einander kennen, ist Kooperation wahrscheinlicher als Konflikt

30.3.2017 - Wenn zwischen Menschen keine Anonymität herrscht, sondern sie einander kennen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Kooperation. Nett sein kann dabei zur Gewinnerstrategie werden, wie jetzt ein Team internationaler Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Science Advances zeigt. Ihre Ergebnisse beruhen auf Experimenten mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmern, könnten aber weitreichende Bedeutung haben. Das Verringern von Anonymität könnte sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter helfen, die unter Hass und Falschmeldungen leiden. Und es könnte vielleicht sogar bei Konflikten über Umweltressourcen nützlich sein.

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Trumps USA: "Mit Dinosaurier-Energie betriebener Jurassic Park"

Trumps USA: "Mit Dinosaurier-Energie betriebener Jurassic Park"

29.03.2017 - US Präsident Trump hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem er wesentliche Teile der US-Klimapolitik rückgängig machen will. „Donald Trumps Versuch, die USA in einen mit Dinosaurier-Energie betriebenen Jurassic Park zu verwandeln, wird letztlich scheitern", kommentiert dies Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

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Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

27.03.2017 - Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde, wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen. Die globale Erwärmung durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen schafft Bedingungen, welche ein solches Stocken begünstigen, so hat jetzt ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden.

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Kevin Simmons zu Gast am PIK

Kevin Simmons zu Gast am PIK

24.03.2017 - Neue Strategien für den Umgang mit dem wachsenden Risiko durch Extremwetterereignisse, wenn die politische Unterstützung für Umwelt- und Klimafragen in den USA abnimmt - dazu sprach der US-Forscher Kevin M. Simmons kürzlich am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sein Vortrag „Wo sind die Ökonomen?“ drehte sich insbesondere um die Rolle der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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