Katalog der Großwetterlagen Europas


2.5 Zusätzliche Bemerkungen

Von einer Großwetterlage wird auf Grund der BAURschen Definition (s.o.) gefordert, daß ihre charakteristische Strömungsanordnung mehrere Tage im wesentlichen gleich bleibt. Im allgemeinen wird eine Mindestdauer von drei Tagen gefordert. Wenn sich aber der Übergang von einer Großwetterlage in eine andere nicht rasch und eindeutig vollzieht, können ein bis zwei Übergangstage auftreten. In manchen Fällen wurden diese Tage entweder der vorhergehenden oder der nachfolgenden Großwetterlage zugeordnet, wenn diese längere Zeit andauerte. Bei einem uneinheitlichen Druckbild dagegen wurde die neutrale Abkürzung "unbestimmt" ( U ) angegeben.

Den textlichen Schilderungen der einzelnen Großwetterlagen ist je ein Muster (Boden-und Höhenwetterkarte) beigegeben (s. Anhang ). Um gerade dem Synoptiker die Zuordnung der ihm geläufigeren synoptischen Einzelwetterlage zu der umfassenderen Art der Großwetterlage zu erleichtern, wurde auf die Darstellung von Mittelkarten verzichtet und ein auch in der Frontenlage typischer Einzeltag herausgegriffen, der aber, von Einzelheiten abgesehen, auch für das über mehrere Tage gemittelte Druckbild repräsentativ sein soll. Der Kartenausschnitt entspricht dem Definitionsgebiet der Großwetterlagen Europas.

Im Begleittext sind die jeder geschilderten Lage verwandten Großwetterlagen besonders aufgeführt, um die Unterscheidung einander ähnlicher Lagen zu erleichtern. Desweiteren werden die Monate mit den höchsten und geringsten Häufigkeiten der betreffenden Großwetterlagen angegeben. Die Beschreibung der Witterung wurde aus der 4. Auflage (4) übernommen.


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