SA
Südlage
über Mitteleuropa überwiegend
antizyklonal
Über Osteuropa liegt ein ausgedehntes, blockierendes Hochdruckgebiet, in der Höhe manchmal auch nur ein Keil in meridionaler Erstreckung. Im Gegensatz zur SEA existiert kein Ausläufer zum Nordmeer. Tiefer Luftdruck ist über dem östlichen Atlantik und Teilen Westeuropas vorherrschend. Die atlantische Frontalzone verläuft vom Seegebiet nördlich der Azoren nach Südwesteuropa und biegt dort nach Norden um. Einzelstörungen beeinflussen nur Südwest- und Westeuropa.
Verwandte GWL
: in zyklonaler Richtung SZ, SEZ, in antizyklonaler Richtung SEA, HM
Häufigkeiten:
Max. - November, Min. - Juli
SZ
Südlage
über Mitteleuropa überwiegend
zyklonal
Über Rußland befindet sich ein stabiles Hoch, in der Höhe allerdings oft nur ein ausgeprägter Hochkeil mit meridionaler Erstreckung. Das Zentraltief über dem Ostatlantik ist häufig südlich von Island anzutreffen. Die atlantische Frontalzone reicht bis nach Frankreich und biegt von dort nach Norden um. In dieser Strömung wandern Einzelstörungen über Südwesteuropa und das westliche Mitteleuropa hinweg nach Norden.
Verwandte GWL:
in zyklonaler Richtung TB, in antizyklonaler Richtung SA
Häufigkeiten:
Max. - Dezember, Min. - Mai, Juli, August
TB
Tief Britische Inseln
Ein umfangreiches Zentraltief liegt mit seinem Kern im Gebiet der Britischen Inseln und steuert Einzelstörungen kreisförmig vom mittleren Atlantik über die Biskaya, Frankreich und das westliche Mitteleuropa nach Norden. Bisweilen wandern Druckänderungsgebiete an der Nordflanke des Tiefs nach Westen.
Verwandte GWL:
in zyklonaler Richtung SZ, in antizyklonaler Richtung SA
Häufigkeiten:
Max. - Mai, Min. - Januar
TRW
Trog Westeuropa
In Trogform erstreckt sich tiefer Luftdruck sowohl am Boden als auch in der Höhe vom Nordmeer über den westeuropäischen Küstenbereich bis zur Iberischen Halbinsel. Flankiert wird dieser Trog von hohem Luftdruck über dem mittleren Atlantik und Westrußland. Eine Frontalzone verläuft vom mittleren Atlantik nach Spanien und von dort in Richtung Nordost über das westliche Mitteleuropa nach Skandinavien. In ihr wandern Einzelstörungen, meist westlich der Alpen entlang, über Mitteleuropa hinweg.
Verwandte GWL:
in zyklonaler Richtung SWZ, in antizyklonaler Richtung SWA
Häufigkeiten:
Max. - Mai, Min. - Januar
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