Bedrohte Bergspezialisten

Hochalpine Arten wie der Gletscherhahnenfuß (Ranunculus glacialis) kommen im Alpenraum oberhalb der Baumgrenze bis über 4000 Meter Höhe vor. Bei fortschreitender Erwärmung könnten sie von anderen Arten niedrigerer Lagen verdrängt werden. Foto: W. Joswig
Adebar im Aufwind

An die 5000 Paare von Weißstörchen (Ciconia ciconia) brüten heute wieder im Bundesgebiet. Zunehmende Sommertrockenheit und die Beanspruchung von Flächen durch den Menschen könnten jedoch wichtige Nahrungsgründe der Tiere zerstören. Foto: E. Schröder
Deutschland ist Waldland

Ausgedehnte Buchenwälder wie hier im Nationalpark Hainich bedeckten früher den gesamten mitteleuropäischen Raum. Heute verstärkt der Klimawandel Stressfaktoren für Hauptbaumarten wie die Rotbuche Fagus sylvatica. Foto: E. Schröder
Harz-Smaragde

Das Schutzgebiet Hochharz in Sachsen-Anhalt ist ein isolierter Teil des Verbreitungsgebiets der Alpen-Smaragdlibelle (Somatochlora alpestris, ♂), die in Höhenlagen ab etwa 800 Meter zu finden ist. Klimatische Erwärmung könnte ihren bevorzugten Lebensraum auf noch höhere Lagen einschränken. Foto: G. Ellwanger
Nasse Füße bevorzugt

Trollblumen (Trollius europaeus) sind auf feuchte Standorte angewiesen. Die wenigen noch erhaltenen Flachlandvorkommen auf Feuchtwiesen, wie hier im Naturschutzgroßprojekt Peenetal, sind durch die Auswirkungen des Klimawandels stark bedroht. Foto: E. Schröder
Verlierer der Erwärmung

Der Lebensraum des Alpenschneehuhns (Lagopus muta) liegt oberhalb der Baumgrenze. Bei fortschreitender Erwärmung bleibt der Art nur wenig Raum, um in kühlere, höhere Lagen ausweichen zu können. Foto: P. Leopold
Abenteuer Natur

Natürliche Lebensräume mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt müssen in einem sich wandelnden Klima besonders geschützt werden, damit auch künftige Generationen auf Entdeckungstour gehen können. Foto: K. Vohland