Makroökonomische Modellierung
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Forschungsaufgabe
Die Arbeitsgruppe “Makroökonomische Modellierung” des PIK-Forschungsbereichs III arbeitet an der theoretischen Fundierung, empirischen Validierung und numerischen Implementierung von ökonomischen Wachstumsmodellen. Diese werden gekoppelt mit Modellen des Energie-, Klima- und Landnutzungssystems genutzt, um klimapolitische Handlungstrategien zu analysieren.
Technologischer Wandel und ökonomisches Wachstum
Der technische Fortschritt ist der wichtigste Antriebsfaktor des ökonomischen Wachstums. Wesentliche Impulse für den technologischen Wandel werden durch die zukünftige Klimapolitik ausgelöst. Ausgehend von der endogenen Wachstumstheorie sind wesentliche Forschungsaktivitäten der Arbeitsgruppe auf die Modellierung technologischer Spillover und R&D-Investitionen gerichtet. Wesentlichen Einfluss auf technologischen Wandel und ökonomisches Wachstum hat der internationale Handel. Er ist als eigener Forschungschwerpunkt definiert.
Internationaler Handel
Internationaler Handel ist ein Hauptkanal von Interaktionen zwischen Akteuren (d.h. Weltregionen) in unseren Modellen. Neue Konzepte der dynamischen Handelstheorie werden berücksichtigt, um den Handel als strategische Entscheidungsvariable in den intertemporalen Optimierungsansatz aufzunehmen oder Probleme wie das Lucas-Paradoxon zu behandeln. Darüber hinaus gewinnen Kapitalhandel, Auslandsinvestitionen und Energiehandel zunehmend an Bedeutung im Zusammenhang mit dem Umbau der Energiesysteme weltweit.
Numerik und Algorithmen
Große Anstrengungen wurden und werden von der Arbeitsgruppe bei der Entwicklung großskaliger Computermodelle gemacht. Die Handhabung komplexer Modelle wie REMIND-R stellt inhaltlich wie auch numerisch eine Herausforderung dar. Zusätzliche Probleme entstehen, wenn Externalitäten (z.B. technologische Spillovers) berücksichtigt werden sollen. Die Identifizierung globaler Optima kann nicht mehr garantiert werden. Nicht-konventionelle Ansätze müssen entwickelt und genutzt werden, um in Problemstellungen mit Externalitäten bzw. öffentlichen Gütern „soziale Planer“-Lösungen und dezentrale Marktlösungen zu finden.
Klimapolitikmodellierung
Versionen der REMIND-Modellfamilie (REMIND-G, REMIND-R, REMIND-S) sind die wesentlichen Produkte und Arbeitswerkzeuge der Arbeitsgruppe. Diese Integrierten Assessment-Modelle werden weiterentwickelt und für die Klimapolitikanalyse genutzt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Analyse verschiedener „Post-Kyoto“-Regime hinsichtlich ihrer Effizienz (Emissionsreduktion und globale Kosten) und ihrer Verteilungswirkung (regionale Lastenteilung).
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
| Nico Bauer |
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Michael Jakob |
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Michael Lüken |
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Lavinia Baumstark |
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Marian Leimbach |



