Sandra Venghaus alt
Forschungsbereich III: Nachhaltige Lösungsstrategien

Sandra Venghaus ist stellvertretende Projektleiterin des „Biofuel as Social Fuel“ Projektes. Ihr Teilprojekt beinhaltet die Entwicklung eines mathematisches Modells um Auswirkungen verschiedener politischer Handlungsalternativen auf Sozial- und Umweltparameter im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erforschen, gewichten und bewerten. Ein entsprechend geeignetes Modell soll anhand zu identifizierender relevanter Akteure und Umweltinteraktionen ausgewählt werden. Das Verhalten der Akteure wird anhand von Zielfunktionen und Restriktionen im Modell abgebildet.
Sie hat ihr Studium der “Environmental Science and Public Policy” an der Harvard University im Jahr 2004 abgeschlossen. Anschließend verbrachte sie einen einjährigen Forschungsaufenthalt am Institut für Agrarökonomik (Arbeitsbereich Umwelt- und Ressourcenökonomik) der Georg-August Universität in Göttingen. Ihre Promotion zum Thema „Alternative Automotive Fuels: Innovation Management in Complex Networks“ wurde von der Friedrich-Naumann-Stiftung mittels einer Stipendiums gefördert. Schwerpunkt der Dissertation war die Entwicklung eines konkreten ökonomischen Modells, anhand dessen die komplexen Koordinationsanforderungen alternativer Brennstoffen dargestellt wurden, um diese im Innovationsprozess zu berücksichtigen.
Von 2006 bis 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Centers for Energy Management an der Leibnitz Universität Hannover beschäftigt.
Ihr Forschungsschwerpunkt ist die agenten-basierte Modellierung komplexer Systeme anhand von sozial-ökonomischen und ökologischen Faktoren.
Sandra Venghaus hat u.a. Papers zu Themen wie der Konsumentenakzeptanz von erneuerbaren Energien sowie den komplexen Innovationsanforderungen der Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen publiziert.
Projekt: Biofuel as Social Fuel
Kontakt:
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