Homepage von Dr. Hermann Held
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Dr. Hermann Held ist Co-Chair des Forschungsbereichs „Nachhaltige Lösungsstrategien“ (gemeinsame Leitung mit Prof. Dr. Ottmar Edenhofer) am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er arbeitet an Investitionspfaden, die Klimaschutz und Wirtschaftswachstum robust unter Klima- und Technologieunsicherheit möglichst weit verbinden sollen. In jüngster Zeit bemüht er sich überdies um Versicherungskonzepte im Anpassungs- und Vermeidungsbereich.
Er promovierte in Physik zum Thema „Quantenchaos in Rydberg-Atomen“ an der Universität München und am Max Planck-Institut für Quantenoptik, gefolgt von einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der University of California in Berkeley. Dort entfaltete er während seiner Zeit als Post-Doktorand zusammen mit dem Lawrence Berkeley National Laboratory und der ETH Zürich zusätzlich Aktivitäten zu Methodologien zur Risikoabschätzung für industrielle Prozesse. Seit Ende 1999 forscht er am PIK, um seine Interessen in Systemwissenschaften und Umweltmanagement zu verschmelzen. Er lehrt in den Bereichen „Klimaphysik“, „Ökonomie des Klimaschutzes“ und „Bayessches Lernen“ an der Universität Potsdam und der TU Berlin. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Earth System Dynamics“. Für den fünften Assessment-Report des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Arbeitsgruppe III (Vermeidung des Klimawandels), fungiert er als Leitautor zum Kapitel „Integriertes Risiko- und Unsicherheits-Assessment von Klimawandel-Politikoptionen“.
Von 2004-2009 war er Präsident und Neugründer der Division „Energie, Ressourcen und Umwelt“ und zugleich Ratsmitglied der Europäischen Geowissenschaftlichen Union. Für die Arbeitsgruppe I (Wiss. Grundlagen des Klimawandels) des vierten Assessment-Reports des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) fungierte er als Gutachter. Im Rahmen des neugegründeten European Institute of Innovation and Technology (EIT) führte er für Deutschland 2009 den Antrag auf eine virtuelle 5-Nationen-Klimaabteilung („KIC“) an. Seit erfolgter Bewilligung baut er einen europaweiten EIT-KIC-eigenen Szenarienprozess auf, der die Machbarkeit neuer Klimamärkte ausloten und gesellschaftlich verankern soll.

