Porträt des Instituts
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Das PIK wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 270
Mitarbeiter. Am Standort auf dem Potsdamer Telegraphenberg befinden sich
die historischen Institutsgebäude und der Hochleistungsrechner.
Im PIK arbeiten Natur- und Sozialwissenschaftler zusammen, um den
globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen
Folgen zu untersuchen. Sie erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems
und entwerfen Strategien für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch
und Natur.
Die Forschungsprojekte am PIK sind fachübergreifend organisiert und
besetzt mit Mitarbeitern aus den folgenden Forschungsfeldern des
Instituts: Erdsystemanalyse, Klimawirkung und Vulnerabilität, Nachhaltige Lösungsstrategien und Transdisziplinäre Konzepte & Methoden.
Durch Datenanalysen, Computersimulationen und lösungsorientierte
Modelle stellt das PIK der Gesellschaft Informationen und Werkzeuge für
eine nachhaltige Entwicklung bereit. Neben der Veröffentlichung der
Ergebnisse berät das Institut nationale und regionale Behörden und
zunehmend auch globale Organisationen wie etwa die Weltbank.
Die Funktion des Systems Erde zu verstehen ist eine enorme Aufgabe, die kein Institut
oder Land alleine leisten kann. Das PIK ist Teil eines globalen Netzwerks zu Fragen
der globalen Umweltveränderungen. Es steht in engem Kontakt mit internationalen
Institutionen und entwickelt gemeinsam mit dem britischen Tyndall Centre for Climate
Change Research eine europäische Perspektive der Nachhaltigkeitsforschung.
Eine aktive Rolle spielt das PIK beim Internationalen Geosphären-Biosphären-Programm
(IGBP), beim Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und beim Millennium
Ecosystem Assessment (MA). Über das European Climate Forum (ECF) steht das
Institut in direktem Gedankenaustausch mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft,
Politik und Öffentlichkeit.
