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Themenbereich 2

Nord-Süd-Projekt:
Klima, Entwicklung und Nachhaltigkeit

RF 2


Sprecher: Jürgen Kropp

Koordination: Nadja Rudolf
Telefon: ++49 (0)331 288 2664
Fax: ++49 (0)331 288 20709
Email: rudolf(at)pik-potsdam(dot)de
Postfach 60 12 03, 14412 Potsdam
Besucheradresse: Pappelallee 20, 14469 Potsdam

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Mitarbeiter: Markus Böttle, Luís Costa, Torsten Grothmann, Bernd Hezel, Anne Holsten, Oleksandr Kit, Tabea Lissner, Matthias Lüdeke, Heike Munderloh, Mady group.gifOlonscheck, Christian Pape, Flavio Siabatto Pinto, Prajal Pradhan, Boris Prahl, Diana Reckien, Dominik Reusser, Olivia Roithmeier, Anselmo García Cantu Ros, Diego Rybski, Diana Sietz (Gast), Till Sterzel, Vera Tekken (Gast), Carsten Walther, Tobias Weiss, Jana Werg, Markus Wrobel; Master students/scientific assistants: Till Fluschnik, Franziska Kaiser, Lisei Köhn, Julian Kossak, Steffen Kriewald, Julia Marusczyk, Anika Nockert, Olaf Tiemann, Katja Voigt, Bin Zhou

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Übergreifende Ziele

LEITFRAGE

Wie lassen sich gesellschaftliche Mechanismen und physische Infrastrukturen und ihre Interaktionen mit der Umwelt so anpassen und proaktiv konzipieren, so dass sie einerseits wenig verwundbar gegenüber dem Klimawandel sind, gleichzeitig aber einen wesentlichen Beitrag zur Treibhausgasminderung, Anpassung und gerechten nachhaltigen Entwicklung leisten?

Das Nord-Süd-Projekt (NSP) geht davon aus, dass die Veränderung der Umweltbedingungen sehr eng mit der anthropogenen Dynamik verbunden ist. Die hier wirkenden Kräfte sind neben dem nicht-nachhaltigen, westlichen Lebensstil eine ungebremste Wirtschafts-dynamik, eine zunehmend nicht umweltgerechte Verstädterung, die Bevölkerungsentwicklung sowie letzlich der Energieverbrauch. Das Zusammenspiel dieser Mechanismen gefährdet zunehmend die Integrität des Systems Erde und damit letztendlich die Menschheit selbst.

Insbesondere die Verteilung der Treibhausgas-emissionen und Analysen zur Resilienz weisen auf einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Verantwortung und Anfälligkeit hin: Entwicklungsländer leiden am stärksten unter den Folgen des Klimawandels, obwohl die Industrieländer ihn verschuldet haben. Gleichzeitig ist es sehr wahrscheinlich, dass die rasante Wachstumsdynamik in Entwicklungs- und Schwellenländern viele Anstrengungen hinsichtlich einer Minderung mit Bezug auf die Folgen des Klimawandels aufhebt. Entwicklungsstrategien,  die ausschließlich auf den ökonomischen Erfolg setzen, werden vermehrt zu einschneidenden Konsequenzen führen, insbesondere unter den ärmsten Bevölkerungsgruppen.

Zwingend erforderlich sind daher innovative Konzepte, die auf einen gesellschaftlichen Übergang zur Nachhaltigkeit in Bezug auf Klimaschutz, Anpassung und Entwicklung sowie eine gerechte Kooperation zwischen den Ländern setzen. Das Nord-Süd-Projekt versucht, hierfür Lösungen zu finden, die Wohlstand, Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und eine nachhaltige Entwicklung einschließen.

Flaggschiffprojekte

Die Flaggschiffprojekte wirken als integrierende Klammer für die Drittmittelprojekte und definieren die Langzeitforschungsfragen der Arbeitsgruppe.

Drittmittelprojekte

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