Fairplay im Klimaschutz
Ein "Global Contract" sollte vier wesentliche Elemente beinhalten: einen globalen Kohlenstoffmarkt, Technologien, Maßnahmen zur Begrenzung von Entwaldung und Anpassung.
Nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 wird eine neue internationale Klimaschutzarchitektur benötigt, die auch schrittweise durch eine Reihe aufeinander abgestimmter Abkommen entstehen könnte. Die Herausforderung dabei besteht darin, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken, ohne die wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungs- und Industrieländern zu gefährden.
Dieses Problem greift das Diskussionspapier auf, indem es vier Kernelemente eines „Global Contracts“ vorschlägt, in dem die regionalen Klimaschutzanstrengungen koordiniert würden: die Errichtung eines globalen Kohlenstoffmarktes, die Förderung neuer Technologien, Mechanismen zur Begrenzung der Entwaldung sowie Maßnahmen zur Anpassung an nicht vermeidbaren Klimawandel. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Kosten der Emissionsvermeidung und die Folgen der Erderwärmung, insbesondere der Aktivierung von sogenannten „Kippschaltern“ (Tipping points) im Erdsystem, werden Wege zur Einführung dieser Mechanismen ebenso diskutiert wie mögliche Probleme und Barrieren. Dabei werden Aspekte der Verteilungsgerechtigkeit besonders berücksichtigt.
Download Diskussionspapier
(pdf-Datei, englisch)
Weiterführende Informationen:
Gutachten zur Harmonisierung internationaler Emissionshandelsysteme
(download pdf-Datei, in englisch)
Webseite der Global Contract Konferenz
URL: http://global-contract.eu/
