Zukunft des Lebens
Wie lange hält der Mensch mit der Erdentwicklung noch Schritt?
Eine bedrohte Pinguinart am Südpol  © dpa
Treibhauseffekt, schmelzende Gletscher, Zunahme von Wetterkatastrophen, massenhaftes Aussterben von Tieren und Pflanzen - kein Tag vergeht mittlerweile ohne Schreckensmeldungen über die Folgen des von Menschen gemachten Klimawandels, der das Leben auf der Erde bedroht. Das labile Gleichgewicht von Natur und Mensch, von Klima und Kultur ist akut gefährdet - und damit die Jahrtausende alten Grundlagen unseres Lebens auf der Erde.
Das Klima war immer ein wesentlicher Faktor der Evolution und der Entwicklung der Vielfalt des Lebens. Doch wie wird sich das Klima und mit ihm das Leben entwickeln? Welche Veränderungen des Ökosystems Erde sind langfristig zu erwarten - und was bedeutet dies für den Menschen, etwa die Prognose einer kommenden Eiszeit? Eines der Modelle, die von Wissenschaftlern diskutiert werden, bezieht sich auf das Verschwinden der Menschheit von der Erde. Dennoch wird sich das Leben auf diesem Planeten weiterentwickeln und den veränderten Umweltbedingungen Rechnung tragen - ohne den "Störfaktor Mensch".

Wie sehen solche sogenannten nicht-linearen, hochkomplexen Zukunftsmodelle aus? Und was können sie leisten? delta diskutiert mögliche Szenarien der Zukunft und ihre Auswirkungen auf die Biosphäre der Erde.

Die Gäste der Sendung
Werner von Bloh, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Josef H. Reichholf, Zoologische Staatssammlung München
Ulrich Walter, Lehrstuhl für Raumfahrttechnik an der TU München
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6. April 2006 um 21 Uhr
Wdh.:
7. April 2006, 3.30 Uhr



Anschauliches zu den Wurzeln des Menschen: "Evolution - Wege des Lebens" und weitere Ausstellungen zum Thema

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März 2006 / euler
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